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Joachim & Annette Louis
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(s. Prolog mittlere Spalte)

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Sieben Monate Afrika

 

Leseprobe

Kontoverbindung Verlag:
Dresdner Bank
BLZ: 700 800 00
Kontonr. 7178 608 00
Kontoinhaber: Annette Louis

Der Reisebericht einer phantastischen Reise durch 6 Länder des südlichen Afrika.

Auf 470 Bild- und Textseiten erzählen die Autoren ihre Erlebnisse und illustrieren sie mit mehr als 500 Bildern.
Das Buch erscheint im DIN A 5 Format mit einer Feinleinen-Softcoverbindung. Die Innenseiten sind nach dem Gütesigel vorbildlicher Waldwirtschaft FSC auf Bilderdruckpapier gedruckt.

Lieferbar ab 3. Dezember 2009

Preis: 25,90€ (D)

ISBN 978-3-942156-00-4

Bestellungen bitte an:

info@ja-louis-verlag.de

Versankosten frei



Prolog

Ich wache auf und bin sofort hellwach. Das Rascheln, das große Füße verursachen, wenn sie auf trockenes Laub treten, hat mich geweckt. Jetzt höre ich auch noch, wie trockene Blätter von kräftigen Zähnen zermahlen werden. Neben mir ist Annette bereits wach und blickt gebannt durch unser Gazefenster ins nächtliche Dunkel. Gerade, als ich mich aufsetze, höre ich, wie auf der anderen Seite ein Ast abgerissen wird. Jetzt ist alles klar: um uns herum stehen mindestens fünf Elefanten und nehmen gemütlich ihre nächtliche Mahlzeit ein. Wir hingegen sitzen in unserem Igluzelt auf dem Boden und sehen zu den Kolossen auf, die von uns, beziehungsweise unseren Zelten, völlig unbeeindruckt sind. Was sollte sie auch stören? Vielleicht, dass wir ihnen im Weg stehen? Aber die Dickhäuter sind ganz souverän und gehen vorsichtig um unsere Zelte herum. Einer rutscht rückwärts den Hang hinunter ins Wasser, es platscht gewaltig; dem Elefanten macht es Spaß. Eine Stunde lauschen wir den Riesen nun schon. In der Luft liegt das leise Grummeln ihrer Stimmen. Über was sie sich wohl unterhalten? Es ist schade, dass wir sie nicht verstehen können. Ein Elefant, vielleicht die Anführerin, gibt ein kurzes, leises Trompeten von sich. Es ist wohl das Aufbruchsignal. Kurze Zeit herrscht Stille, dann setzt das Gemurmel der vielen Tiere wieder ein. Gleich, noch eine Viertelstunde, ich muss noch mal kurz ins Wasser, so oder so ähnlich müssen wohl die Antworten gewesen sein, denn nichts passiert. Eine weitere Stunde geht mit rascheln, Wasser spritzen, grummeln und Äste krachen dahin. Die ganze Szenerie wird vom Vollmond in ein helles, fahles Licht getaucht. Dann setzen sich die Dickhäuter plötzlich einer nach dem anderen langsam in Bewegung und verschwinden im Wald. Wir sind am Linyanti, im Chobe Nationalpark, Botswana. Es ist bereits der sechste Monat, den wir in Afrika unterwegs sind. Wir sind mitten drin in dem Abenteuer, das man reisen und entdecken nennt. Unsere Wege sind das Ziel und europäische Maßeinheiten wie Wochentage, Uhrzeiten oder gar genaue Daten spielen schon lange keine Rolle mehr. Mit einer Ausnahme:

Immer, wenn etwas gravierenderes passiert, ist Sonntag.

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